„Pax et Bonum“ bedeutet so viel wie        „Friede und Gutsein“.

Die Thuiner Franziskanerinnen

Am 25. Mai 1857 kommen auf Anfrage des damaligen Thuiner Pfarrers Gerhard Dall zwei „Kreuzschwestern“ aus Straßburg, Sr. Marianne Schmittberg und die 21-jährige Sr. M. Anselma Bopp, nach Thuine, um die vielen an Thyphus erkrankten Menschen in seiner Gemeinde zu pflegen. Neben der Pflege von Kranken widmen sich die Schwestern von Anfang an der Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen der Umgebung und nehmen arme und verwaiste Kinder in ihrem Haus auf.

Verschiedene Umstände veranlassen die Generaloberin von Straßburg 1869 dazu, sämtliche Schwestern aus Thuine abzuziehen. Die Not der ihnen anvertrauten Kinder und kranken Menschen versteht Schwester Anselma jedoch als Anruf Gottes, dem sie sich nicht entziehen kann, und führt bei ihr nach langem Ringen zu dem Entschluss, mit den Schwestern in Thuine zu bleiben. Am 25. November 1869 kommt es zur Gründung einer neuen Ordensgemeinschaft, der Kongregation der Franziskanerinnen vom hl. Martyrer Georg, die als Grundlage ihrer Lebensform die franziskanische Ordensregel annimmt.

Mutter Anselma

 
Nach dem Vorbild und der Weisung ihrer Gründerin Mutter M. Anselma versuchen die Thuiner Franziskanerinnen auch heute, sich dem Anruf Gottes zu stellen, der sich unter anderem in den vielfältigen Nöten und Anforderungen unserer Zeit kundtut. Dabei wollen sie wie Franziskus den Fußspuren Jesu Christi folgen und in ihrem Dienst und in ihrer Hinwendung zu den Menschen, besonders den Bedürftigen, die erbarmende Liebe Gottes sichtbar zu machen.

Weitere Einrichtungen der Thuiner Franziskanerinnen:
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